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04.09.2016, 16:26 Uhr | Übersicht | Drucken
Homberger Betriebe im Blick

Die Sommertour des Bundestagsabgeordneten Bernd Siebert führte ihn auch in diesem Jahr wieder in die Kreisstadt des Schwalm-Eder-Kreises Homberg (Efze). Gemeinsam mit der Stadtverbandsvorsitzenden Claudia Ulrich, dem Fraktionsvorsitzenden Christian Haß und weiteren Vertretern der CDU ging es zum REWE Markt von Kai Mohr sowie zur Firma ARI-Armaturen.

ARI-Armaturen ist seit 1969 eine feste Größe in Homberg-Holzhausen. In dem Werk für Armaturen für das Regeln, Absperren, Sichern und Ableiten von flüssigen oder gasförmigen Medien arbeiten 131 Menschen. Gemeinsam mit der CDU Homberg ging es durch die Prod
 
„Unsere Kreisstadt Homberg hat eine besondere Stellung. Nicht nur, dass sie Sitz der Kreisverwaltung sowie zahlreicher weiterer Behörden ist, ist sie auch das Mittelzentrum gelegen im Herzen des Landkreises. Industrie, Gewerbe und Handel haben hier lange Tradition. Der Kontakt zu den örtlichen Entscheidungsträgern ist mir nicht nur wichtig, um die Entwicklungen vor Ort aufzunehmen sondern auch um Anregungen aus der Wirklichkeit vor Ort für die parlamentarische Arbeit in Berlin zu gewinnen“, so Bernd Siebert MdB eingangs seines Besuchs. Im REWE Markt wurde die Gruppe vom Inhaber Kai Mohr sowie der Referentin Management Kaufleute Jutta Pfalzgraf aus der Unternehmenszentrale begrüßt. Schon am „Tag der Genossenschaften“ hatte sich REWE Mohr der Öffentlichkeit vorgestellt, um sich über Abläufe und die Struktur des genossenschaftlich aufgestellten Supermarktes zu informieren. Abseits des politischen Alltags in Berlin wollte sich Siebert einen realistischen Praxisblick auf den Lebensmittelhandel vor Ort und seine Bedeutung als Nahversorger und Arbeitgeber zu geben. Die Gäste interessierten sich darüber hinaus für die Ausbildungsmöglichkeiten beim Lebensmittelmarkt und das Angebot an regionalen Produkten. Zahlreiche regionale Produkte finden sich dort im Sortiment: Erdbeeren vom Hof Wiegand in Homberg, Kartoffeln aus Mardorf, Fleisch und Wurst von der Metzgerei Kohl-Kramer aus Trockenerfurth, Geflügel vom Betrieb Heyringhoff aus Lohfelden, Spirituosen aus der Weizenbrennerei Dieter Hahn aus Frielendorf und Vieles mehr. Seit 1992 ist der aus Spangenberg stammende Kai Mohr im Lebensmittelhandel in Homberg aktiv. Die nächste Veränderung steht dann mit dem neuen Einkaufszentrum im Ulrich-Areal an. Dort entsteht ein neuer REWE-Markt mit dann 2.500 Quadratmetern Fläche. In den bestehenden Markt mit 1.400 Quadratmetern wird dann der dazugehörige Getränkemarkt ziehen. Insgesamt 67 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat Kai Mohr am Standort Homberg, in Spangenberg kommen dann noch einmal 35 dazu. „Die regionale Verankerung wird bei Kai Mohr groß geschrieben. Ich habe den Eindruck, dass selbstständig geführte Läden besser laufen. Dort ist man einfach engagierter und somit erfolgreicher“, ist Siebert MdB der festen Überzeugung. Ein weiterer Besuchspunkt war das ARI-Werk in Homberg-Holzhausen. In dem Betrieb mit 131 Mitarbeitern werden hochwertige Armaturen für das Regeln, Absperren, Sichern und Ableiten von flüssigen oder gasförmigen Medien. Wichtige Märkte sind die Industrie, die Chemiebranche, der Großanlagenbau, der Schiffsbau oder auch die Gebäudetechnik, wie der Betriebsleiter Erich Kiltz berichtete. Zusammen mit dem Hauptwerk im ostwestfälischen Schloß Holte-Stukenbrock hat ARI 800 Mitarbeiter. Während am Firmensitz eher die kleinen Armaturendurchmesser in großen Mengen produziert werden, ist man in Homberg spezialisiert auf die großen Armaturenmit kleinen Losgrößen, mit geringer Automation, die ein schnelles Rüsten der Maschinen erfordern. Etwa fünfzig Prozent des Umsatzes wird in Projekten erwirtschaftet. Entsprechend gering sind die produzierten Stückzahlen: Zwischen 300 und 350 Teilen in den Normgrößen bis 120cm Durchmesser verlassen täglich das Werk. Das Aufgabenspektrum bei ARI reicht von der Komponentenfertigung, über die spanende Bearbeitung, das Schweißen, die Montage und Lackierung bis hin zur Qualitätssicherung und Logistik. Betriebsleiter Klitz berichtete, dass die Betriebszugehörigkeit bei ARI häufig Jahrzehnte beträgt. Die Auszubildenden blieben meist im Betrieb, so dass die Belegschaft mit dem gestiegenen Auftragsvolumen mitwächst. Auch heute werden im Betrieb 12 Auszubildende beschäftigt. Die Zusammenarbeit mit den Schulen sei ARI dabei besonders wichtig. Vor allem über Schulpraktika gewinne man oft neuen Nachwuchs. Bernd Siebert wünschte der Firma ARI zum Abschluss weiterhin viel Erfolg und volle Auftragsbücher: „Auf solche grundsoliden Unternehmen kann man in der Region wirklich nur stolz sein. Ohne großes Aufsehen zu erregen, wird hier kontinuierlich gute Arbeit geleistet, die Abnehmer in der ganzen Welt findet. Gerade die vermeintlich „stillen“ Betriebe bilden häufig das Rückgrat unserer mittelständisch geprägten Wirtschaft. Deswegen ist es mir ein besonderes Anliegen gerade diese Unternehmen zu besuchen und deren Arbeit nicht nur bekannt zu machen, sondern auch unsere Wertschätzung kundzutun.“

aktualisiert von Christian Haß, 04.10.2016, 16:30 Uhr


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